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Amsterdam

Typische Grachten (niederländische Begriff für Kanal) in Amsterdam
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Von Deutschland einen Tagesausflug nach Amsterdam ist kein Problem, zumindest wenn man westlich wohnt. 300 Km eine Strecke und zum Frühstück ist man da. Parken kann man am Stadion, dort gibt's einen Parkschein plus zwei Hin- und Rückfahrttickets für die Bahn in die Stadt. Alles für 6 €, also fast geschenkt. Also vom Hauptbahnhof hinein in die Stadt. Das Erste was auffällt sind die tausend Fahrräder und das alles ein bisschen eng ist. Entweder verweilt man auf dem Streifen neben der Straße, mit dem Risiko von einem rasenden Holländer erfasst zu werden oder man rettet sich auf die Straße und wird von der Straßenbahn davon gehupt. Am besten jedoch man bleibt ständig in Bewegung und lässt sich in die Stadt treiben.

Entspanntes Frühstücken in Amsterdam
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In der Stadt, abseits von Hauptbahnhof und -straßen geht es gemächlicher zu. Einheimische und Touristen sitzen in Cafés, Bars oder Booten beim Frühstück. Allerdings gibt es auch hier Verkehrsregeln um mit der Enge der Stadt zurecht zu kommen. So bewegen sich die Leute z.B. auf der linken Seite der Gracht (Kanal) Richtung Norden und auf der rechten Seite Richtung Süden. Ist das Zufall oder Absicht? Die meisten Fahrräder sind keine High Tech Maschinen mit 21 Gängen, sondern einfachste Stadtfahrräder. Teilweise aber auch mit erstaunlichen Auf- oder Anbauten zum hineinstopfen von Waren oder Kindern.

In Amsterdam gibt es auch Hinterhöfe ohne Wasser.
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Es ist zwar selten, aber ein Paar Flecken kommen auch ohne Kanäle aus. So auch dieser "Hintergarten" namens Begijnhof. Aber es ist mehr ein gepflegter Hof mit ebenso gepflegten Häusern, an dem die Touristen Fotos machen können (wie wir).

Typische Straße in Amsterdam
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Dieses Foto zeigt eine typische Straße, eng und stark frequentiert. Die Häuserfront links und der Kanal rechts sind sehr schön anzuschauen. Gilt die von uns entdeckte rechts/links-Regel in dieser Straße nicht?

Fahrräder soweit das Auge reicht, am Amsterdamer Hauptbahnhof.
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Nach einigen Stunden Fußmarsch durch die Stadt, Besichtigung der Grachten, einiger Bars, dem Anne Frank Haus, dem Blumenmarkt und dem Rotlichtviertel sind alle touristischen to-do's abgearbeitet und die Reise geht zufrieden zurück zum Bahnhof. Hier wird einem noch mal die Masse der Fahrräder vor Augen geführt. Sie stapeln sich so weit das Auge reicht und in verschiedenen Ebenen übereinander.




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