Im Juni 2008 machten wir uns für eine Woche auf nach New York, um die Stadt zu sehen, Freunde wieder zu treffen und uns
von der Arbeit zu erholen. Wir bekamen einen günstigen Flug für 300€ bei Air Berlin und eine Übernachtungsmöglichkeit bei
unseren New Yorker Freunden (wobei hier ganz klar nicht die Übernachtungsmöglichkeit sondern das Treffen der Freunde
im Vordergrund stand).
Im Nachhinein beschäftigte uns die Frage welche Eindrücke New York eigentlich bei uns hinterlassen hat.
So suchten wir in unseren Erinnerungen und unserer Fotokiste nach Hinweisen dazu. Mal sehen was wir finden konnten.

Bei diesem Spiel, welches die Dame im Central Park
spielt, geht es darum eine Holzkugel in vorgegebener Reihenfolge durch einen U-förmig gebogenen Drahtbügel zu manövrieren.
Nicht zu verwechseln mit Cricket.
Es ist schön zu sehen mit wieviel Eifer die Dame bei der Sache ist.
Natürlich waren wir auch auf der Suche nach dem so bekannten amerikanischen Lifestyle und dem typischen Amerikaner. Allerdings,
wenn wir mal ehrlich sind, wird es eher einen typischen New Yorker geben. Es gibt ja auch keinen typischen Deutschen, den
man beliebig auf einen Leuchtturm an die Ostsee oder zum Weißwurst essen nach Bayern schicken kann.

Auch dieses Foto wurde im Central Park aufgenommen. Er ist berühmt für den sportlichen Ausgleich der New Yorker. Vermutlich weil ihnen sonst nicht viele Möglichkeiten bleiben, in solch schöner Umgebung Sport zu treiben.

Wie überall anders auch, gibt es Obdachlose in New York. Allerdings haben wir weniger gesehen als z.B.
in Köln oder Hamburg. Ich habe mal einen Zeitungsartikel über die Bekämpfung der Obdachlosen in New York gelesen.
Dieser beschrieb eine fragwürdige Strategie dazu, wie es wirklich ist, weiß ich noch nicht.
Nach dem Elend auf
der Straße tut es gut zu sehen wie gut es einem selber doch geht. So war shoppen angesagt. Shoppen an sich ist wie
in Deutschland auch, aber hier entdeckte ich eine Eigenart die in die Schublade "typisch Amerika" passt. So gelten
Amerikaner als Freiheit liebende Nation, offen für fremde Kulturen oder Eigenarten. Wenn es allerdings darum geht
seine Ehefrau bei der Kleiderwahl zu beraten, so ist das nur eingeschränkt möglich. Nach Möglichkeit muss jeder Mann
einen Sicherheitsabstand von den Damen-Umkleiden von min. 100 Meter halten :-)

Den hier abgebildeten Musiker trafen wir in Brooklyn. Auf seiner Homepage und in seinen Songs lassen sich viele Informationen über die Amerikaner finden. Dazu gehört viel Selbstkritik am politischen und gesellschaftlichen Leben. Viel interessanter war allerings der Einblick in das Leben eines New Yorker in Brooklyn.
© Carsten Meyer | Alle Rechte vorbehalten | Fehler melden